Zaha Hadid, die visionär

Zaha Hadid ist eine Architektin, Designerin, Künstlerin und die einzige Frau auf dem männlichen Olymp der weltberühmten Architekten. Als erste Frau erhielt sie 2004 die bedeutendste Ehrung in der Architektur, den Pritzker-Architektur-Preis. Im Jahre 2009 wurde ihr der Praemium Imperiale verliehen. Das „New York Times Magazine“ wählte Zaha Hadid 2010 unter die 100 wichtigsten Persönlichkeiten weltweit.

Ich musste in meinem Beruf immer besser sein als meine Mitbewerber“, sagt sie. „Aber ich selbst habe mich nie als hart angesehen. Präzise, das trifft es.“ Und erklärt: „Gremiumsmitgliedern im Kulturbereich ist es egal, ob ich Frau oder Mann bin. Aber auch das war vor ein paar Jahrzehnten noch anders.“

Sie galt als zu „kühn“, doch Hadid hat ihr Durchbruch in 1993 in Weil am Rhein gemacht, dem südlichsten Zipfel Deutschlands. „Ich habe den Deutschen viel zu verdanken“, sagt sie, diejenige die schon mit zwölf Jahren in Bagdad ihre Kinderzimmermöbel selbst entworfen hat. Hadid hat Mathematik in Beirut studiert, wechselte nach zwei Semestern 1972 zur renommierte Architectural Association School in London. Rem Koolhaas, intellektueller Überflieger-Architekt, war einer ihrer Dozenten.  „Ich habe drei Jahre mit ihm gearbeitet. Er hat mich sehr beeindruckt“, sagt Hadid.

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Nach 1980, mit Ihr eigenes Büro, steht Zaha Hadid hinter das BMW-Werk in Leipzig (2004) und das Wissenschaftsmuseum Phaeno in Wolfsburg (2005) – sie hat mehr als 950 Projekte in 44 Ländern realisiert.

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